Prometheus stiehlt das Feuer vom Himmel und bringt es als Geschenk zu den Menschen. Seine Flamme erleuchtet die irdische Welt, doch verschließt sie zugleich – wie Aischylos sagt: „den Blick der Menschen in ihr Schicksal“. So bedacht, konfrontiert uns das Feuer mit dem Paradoxon des gleichzeitigen Ver- und Entbergens. Was sich dem Verstand enthüllt, geht dem Herzen verloren. Der Intellekt reißt mit aller Macht die Weltherrschaft an sich und zerstört im Gegenzug die Heimat und Wohnstätte des Menschen und der Dinge. 

Die reichen Bildergeschichten der Mythen künden von den Gefahren und Hoffnungen, die sich um das Opfer des Intellekts ranken. Die Philosophie kann sich durch ein Denken des Mythos in ihrem wesentlichen Element erfahren: in der Liebes-Weisheit – einer verwandelten Denkkraft, die das Feuer mit seinem sonnenhaften Ursprung versöhnt.

Der Autor verfolgt den Ursprung des Denkens durch die Mythologie der Griechen, Germanen und Ägypter und entdeckt ihn wieder im Mysterium des Christentums. Durch den neu errungenen Blickpunkt beleuchtet er die Tragik des Holocaust ebenso, wie die heraufziehenden Gefahren einer vollständig technisierten Welt.

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