Ich wurde 1976 in Blaubeuren geboren. Nach dem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie und war im Anschluß nebenberuflich psychologisch-beratend tätig. Um praktische Erfahrungen zu sammeln besuchte ich astrologische Seminare bei Wolfgang Döbereiner und Traumseminare bei Klausbernd Vollmar. Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Mythen, Sagen, Märchen und Träumen, der Analytischen Psychologie von C.G. Jung, der Anthroposophie Rudolf Steiners und vielen anderen spirituellen und philosophischen Themen. Dabei ist es mir stets ein Anliegen eine dogmatische Sichtweise zu vermeiden und verschiedene Ansätze und Denkweisen miteinander zu verbinden.

Zwischen 2003 und 2008 studierte ich an der Philips-Universität in Marburg Europäische Ethnologie (Kulturwissenschaft) und Medienwissenschaft.

 

Arbeiten als Autor:

Durch ein tiefgreifendes Wandlungserlebnis im Frühjahr 1996 wurde mir das Schreiben zu einem elementaren Lebensausdruck. Die Arbeit an zahlreichen Manuskripten begann, ebenso wie die Erforschung der Bilder der Seele. Daraus entstand der Antrieb mittels der Sprache dem nächtlichen Bilderweber nachzuspüren und (in Novalis Sinne) eine Versöhnung von „warmer Phantasie“ mit „klarem Verstand“ auf den Weg zu bringen. 

Schwerpunkt meiner heutigen schriftstellerischen Arbeit ist die Traum- und Mythenforschung und die Überführung dieser Themen in die musikalische Welt (s.u.).

2009 erschien mein erstes Buch: Das verweigerte Opfer des Prometheus, Der Ariadnefaden der abendländischen Geistesentwicklung. Im Zentrum steht die Eröffnung eines Herz-Denkens, als notwendige Antwort auf den Holocaust. Ich gehe der Frage nach, wie der in Verruf geratene Mythos aus seiner Dunkelkammer befreit und zu einer Wandlung und Erwärmung des einseitigen Intellekts beitragen kann.

Seit 2010 bin ich als freier Autor tätig und veröffentliche Artikel und Essays in verschiedenen Magazinen und Sammelbänden (u.a. Info3, evolve, Erziehungskunst, AUFGANG).

Im Herbst 2015 erschien mein neustes Buch: Autobiographie der Nacht, Ein Traumbuch. Darin versuche ich die wesentlichen Wendepunkte meiner eigenen Biographie aus den träumenden Erfahrungen der Nacht heraus zu durchdringen.

 

Arbeiten als Kompositionsdramaturg:

Seit 2012 intensive Zusammenarbeit mit der Komponistin und Villa Massimo Stipendiatin Saskia Bladt und der Künstlerin Sophie von Arnim. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden folgende Werke:

2014 wurde der Liederabend Wandelnde Sehnsucht r Sopran, Bariton, Schauspieler und Pianist, beim Camille Festival in Zürich uraufgeführt.

Im Jahr 2015 entstanden während der Zeit in der Villa Massimo zahlreiche weitere Werke. Darunter das Musiktheater Daphne r Bariton, Viola/ Violine, Blockflöten, Odoli-Bito (Tanz durch Klangobjekte) und Klangobjekte, welches im Juni 2015 in der Villa Massimo seine Premiere erlebte. Im Herbst 2015 fand der multimediale Abend Still r Bariton, Violine, Klavier und Klangobjekte im Teatro Torlonia in Rom statt. Diese Werke erklangen in weiteren Kontexten im Gropius-Bau, Berlin, Goethehaus Frankfurt und bei der Münchener Biennale 2018.

Darüber hinaus entstanden weitere Konzertstücke wie AKT r das Ensemble Modern (2015) oder Staub (2016) für das Lucerne Festival.

2016 erfolgte die intensive Zusammenarbeit für Tonguecat, eine Oper von Saskia Bladt und Torsten Herrmann.

Zur Münchener Biennale 2018 trat das Team innerhalb des größer angelegten Projektes Regno della musica - TERRA in Erscheinung.

Zur Zeit arbeiten die drei an Don Quixote-Variationen r das Ensemble Sur Plus in Freiburg sowie an Terra nera  Musik in Szenen r Eclat 2019 mit den Neuen Vocal Solisten Stuttgart